Filme & Kritiken

„ Die Haut in der ich wohne“

Ein Beitrag von Zana Flugu Der Schönheitschirurg Dr. Robert Ledgard (Antonio Banderas) verliert seine Frau an den psychischen Folgen ihrer Verbrennungen am ganzen Körper nach einem Autounfall. Seitdem forscht Robert Ledgard nach der ultimativen Haut, die dieses Unglück verhindert hätte.Robert Ledgard ist sich sicher, dass er eine künstliche menschliche Haut entwickeln kann, die Verletzungen gegenüber völlig resistent ist.Als er sich an dem mutmaßlichen Vergewaltiger seiner Tochter rächen will, erschaftt er sich aus ihm Vera (Elena Anaya). . Sie ist nun die einzige Patientin in der Klinik, die ein Versuchskaninchen für die perfekte Haut wird. Nach einiger Zeit verliebt er sich…

Der Mandant

Ein Beitrag von Nora Zscherlich   Der US-amerikanische Thriller „Der Mandant“ (2011) des Regisseurs Brad Furman gründet auf dem gleichnamigen Bestseller von Michael Connelly und erzählt die Geschichte des Anwalts Mick Haller (Matthew McConaughey). Der geschiedene Familienvater ist kein gewöhnlicher Anwalt sondern verdient seinen Lebensunterhalt durch gewiefte Deals und unkonventionelle Tricks, die seine kriminellen Klienten mit einer möglichst geringen Strafe davon kommen lassen sollen. Schlagartig ändert sich das Leben des abgebrühten Haller als er den Fall des scheinbar unschuldigen Louis Roulet (Ryan Phillippe) übernimmt, einem reichen und verwöhnten Junggesellen, der wegen Vergewaltigung und versuchten Mordes angeklagt ist. Neben erstklassiger Besetzung…

Einfach Schwimmen

Ein Beitrag von Sophie Rhine Wer kennt und liebt sie nicht, die beiden Clownfische Marlin und Nemo und ihre vergessliche Freundin Dori? Vor bereits zwölf Jahren veröffentlichte die amerikanische Produktionsfirma Pixar Animation Studios den Animationsfilm Findet Nemo (Originaltitel: Finding Nemo). Das Regisseurduo Andrew Stanton und Lee Unkrich landete mit der 96-minütigen Reise durch die bunte Unterwasserwelt den damals größten Erfolg in ihrem Genre. Clownfisch Marlin verliert durch einen Haiangriff nicht nur seine Frau Cora, sondern auch alle ihre gemeinsamen Eier – bis auf eines, aus dem Nemo schlüpft. Dieser ist von der Überfürsorge seines Vaters bald genervt, doch als er ihm…

Nur mit Dir

Ein Beitrag von Sophia Groten Wie das Schicksal zwei Menschen zueinander führt:  So könnte man das aus dem Jahre 2002 stammende Liebesdrama „Nur mit Dir“ (Originaltitel „A Walk to Remember“ ) beschreiben. Doch einen Gefallen würde man dem Regisseur Adam Shankman damit sicherlich nicht tun. Was wie eine schon hundertmal erzählte Liebesgeschichte klingt, wählt zunächst dennoch einen besonderen Fokus.Aber zu Beginn kurz zum Inhalt: In „Nur mit Dir“ treffen zwei Welten aufeinander: der beliebte Landon muss wegen des Begehens einer Straftat Nachhilfeunterricht geben, sowie im neuen Stück der Theatergruppe seiner High School mitspielen. Dort trifft er auf die Pfarrerstochter Jamie….

Das Leben ist schön

Eine Kritik von Alexander Schüller „Omnia vincit amor“ oder „Die Liebe besiegt alles“. Dieses Zitat, welches auf Vergil zurückzuführen ist, beschreibt Roberto Benigni’s Meisterwerk, „Das Leben ist schön“ aus dem Jahre 1997, wohl am besten. Denn was kann stärker sein als die Liebe eines Mannes zu seinem Sohn und seiner Frau? – Nichts, denn die Liebe bleibt und überwindet selbst Tod und Hass! Dieser Film trägt durch und durch die Handschrift von Roberto Benigni. Er schrieb mit Vincenzo Cerami das Drehbuch, er führte Regie und spielte die Hauptrolle des Films, den italienischen Juden und Lebemann Guido Orefice. Es wird die…

Paperman

Ein Beitrag von Christina Trianti    Auch wenn’s kitschig klingt: Wenn es um das Thema Liebe geht, macht den Machern von Disney niemand so schnell etwas vor. So auch in der 2012 erschienen Produktion „Paperman“ (Deutscher Titel „Im Flug erobert“). Der Regisseur John Kars schafft es in knapp sechs Minuten die klassische „Love at first sight“- Geschichte zu erzählen. Und „klassisch“ ist hierbei das richtige Stichwort. Der schwarz-weiß animierte Kurzfilm ist typisch Disney: Ein ein wenig Zauber, Zufall und dieser harmlos-schöne Humor, den wir schon seid Kindertagen kennen und lieben.   Aber von Anfang an: Der Film erzählt die Geschichte…

A Girl walks home alone at Night

eine Kritik von Elisa May   Um das Offensichtliche gleich vorweg zu nehmen: Es ist nicht nur der Heimweg, der das mysteriöse und namenlose ‚girl‘ (Sheila Vand) nachts durch die Straßen von Bad City treibt. Sie ist Vampirin – und um das weniger Offensichtliche gleich hinzuzufügen: Auch wer mit Vampirfilmen generell eher wenig am Hut hat, der könnte an diesen Film durchaus sein Herz verlieren. Es wartet ein stimmungsvoller und überraschender Vampirwestern, der in 101 Minuten mit brillantem Schwarzweißlook, betörendem Sound und immenser Vielschichtigkeit besticht. Formschön kadrierte Totalen á la High Noon, persische Westernsounds und eine Tschador tragende Vampirin –…

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